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Wenn Support-Triage zum Wettbewerbsvorteil wird: Wie agentische Workflows schneller helfen – ohne Chaos
Support ist oft der ehrliche Spiegel eines Produkts: Hier treffen reale Probleme auf reale Erwartungen. Und genau hier entscheidet sich, ob ein Team skaliert – oder ob es im Ticket-Rauschen untergeht.
Viele Organisationen testen Chatbots, um Antworten schneller zu formulieren. Das ist ein guter Start. Aber im Alltag kommen die harten Fragen:
Wer priorisiert zuverlässig nach Impact und SLA?
Wer sorgt dafür, dass Routing und Eskalation immer korrekt sind?
Wer verhindert riskante Aussagen (Security/Datenschutz/Compliance)?
Wer schafft Nachvollziehbarkeit, wenn es später kritisch wird?
Cumulus setzt dafür auf eine einfache Idee: Agentik ja – aber als Workflow.
Das Problem: Support ist nicht nur Text, sondern Entscheidung + Aktion
Eine gute Triage besteht selten aus einem einzigen Schritt. Sie ist eine Abfolge aus:
Verstehen (Was ist wirklich los?)
Einordnen (Wie dringend ist es? Welche Kategorie?)
Kontext ergänzen (Kunde, SLA, Historie)
Entscheiden (Routing, Eskalation, nächste Frage)
Handeln (Ticket aktualisieren, Team informieren, Status setzen)
Wenn diese Kette nicht zuverlässig funktioniert, entstehen typische Symptome:
Prio1/Prio2 Fälle werden zu spät erkannt
Tickets landen im falschen Team
Kunden bekommen widersprüchliche Aussagen
Prozesse hängen an Einzelpersonen („Frag mal Alex…“)
Nach Wochen weiß niemand mehr, warum etwas entschieden wurde
Agentische Assistenz für das, was Menschen Zeit kostet (Verstehen, Zusammenfassen, Entwurf, Formulierungen)
Workflow-Disziplin für das, was Teams schützt (klarer Ablauf, kontrollierte Aktionen, robuste Fehlerpfade)
Das Ergebnis ist kein „Chat, der manchmal hilft“, sondern ein skalierbarer Prozess, der sich wiederholen und verbessern lässt.
Szenario 1: „Prio 1 erkannt – bevor das SLA brennt“
Stell Sie sich einen SaaS-Anbieter mit wachsender Enterprise-Kundschaft vor: Einige Tickets wirken harmlos, sind aber in Wirklichkeit SLA-kritisch. Die Folgen kennt fast jedes Team: Eskalationen, unzufriedene Stakeholder, Ad-hoc-Feuerwehr.
Mit Cumulus lässt sich die Triage so gestalten, dass sie zuverlässig:
Ticket-Inhalte schnell auf den Punkt bringt
Dringlichkeit und Impact konsistent einordnet
Kundenkontext und SLA-Signale berücksichtigt
bei Unsicherheit gezielt eine Rückfrage stellt
bei klarer Lage automatisch in die richtige Spur routet
Typische Effekte:
Schnelleres Erkennen kritischer Fälle
Weniger Eskalationsdruck, weil Entscheidungen früh und sauber getroffen werden
Höhere Konsistenz im Umgang mit großen Kunden
Szenario 2: „Weniger Ping-Pong, mehr First-Touch-Resolution“
Stell Sie sich ein Support-Team mit mehreren Produktlinien vor: Eine hohe Quote an Ping-Pong-Tickets entsteht, weil Informationen fehlen oder das Routing uneindeutig ist.
Cumulus kann helfen, die ersten Minuten eines Tickets zu standardisieren:
klare, wiederholbare Fragen, wenn Informationen fehlen
konsistente Kategorisierung und Zuordnung
Antworten, die im Ton zur Marke passen
sichere Updates im Ticket-System, ohne manuelle Routinearbeit
Typische Effekte:
Mehr Tickets beim ersten Kontakt gelöst
Weniger interne Reibung zwischen Teams
Entlastung für Senior Engineers, die sonst als „Router“ fungieren
Was Teams daran mögen: Ergebnisse, die man spürt
Cumulus ist darauf ausgelegt, dass Support messbar besser werden kann:
Schnellere Reaktionszeiten durch strukturierte, assistierte Triage
Bessere Priorisierung (SLA/Impact werden konsequent berücksichtigt)
Mehr Konsistenz in Klassifikation, Routing und Kommunikation
Weniger Risiko durch kontrollierte Abläufe und klare Eingriffsoptionen
Bessere Skalierung: neue Produkte/Queues/Regeln lassen sich gezielt ergänzen
Robust im Alltag: Wenn’s unklar wird, wird nicht geraten
Support ist nie perfekt vorhersehbar. Darum ist Robustheit in Cumulus kein „nice to have“, sondern Teil des Designs:
Wenn ein Ergebnis „fast richtig“ ist, kann es gezielt korrigiert werden.
Wenn Unsicherheit bleibt, wird ein Mensch eingebunden – nicht die Vermutung automatisiert.
So entsteht ein Ablauf, der im Alltag stabil bleibt – auch wenn Fälle selten, heikel oder unvollständig beschrieben sind.
Für wen das besonders spannend ist
Support-Organisationen mit wachsenden Ticketzahlen
Teams mit Enterprise-SLAs und On-Call-Strukturen
Produktlandschaften mit mehreren Queues/Teams
Unternehmen, die konsistente Kommunikation und Governance brauchen
Fazit
Agentik ist ein Beschleuniger. Workflows sind ein Stabilitätsanker.
Cumulus kann Support-Triage schneller, konsistenter und robuster machen – indem es Agentik in einen wiederholbaren Ablauf übersetzt, der Entscheidungen und Aktionen zuverlässig zusammenbringt.
Nächster Schritt
Wenn Sie möchten, erstellen wir daraus eine Version, die noch stärker auf Ihre Realität passt:
Welche Ticket-Plattform nutzen Sie?
Welche 3–5 Kategorien/Produkte sind am wichtigsten?
Welche SLA-/Eskalationsregeln sind kritisch?
Daraus kann man in kurzer Zeit einen schlanken, praxisnahen Triage-Workflow ableiten – ohne Interna offenzulegen, aber mit klarer Wirkung im Alltag.
Viele Teams erleben gerade dasselbe Muster: Ein KI‑Prototyp ist schnell gebaut – aber sobald daraus ein produktionsreifer Prozess werden soll, beginnen die harten Fragen.
Warum hat das System „das“ getan?
Wie kann ich Entscheidungen auditieren und später erklären?
Was passiert bei Fehlern – und wie verhindere ich Endlosschleifen?
Wie mache ich aus einem einmaligen Erfolg einen wiederholbaren Ablauf?
Cumulus ist unsere Antwort auf genau diese Lücke: eine Workflow‑Plattform, die agentische Fähigkeiten nutzbar macht – aber unter klarer, deterministischer Kontrolle.
Die Kernidee: Agenten schreiben vor – die Engine führt aus
Cumulus trennt bewusst zwei Verantwortlichkeiten:
Agenten (Authorship): schlagen Pläne, Zwischenergebnisse und optional nächste Aktionen vor.
Engine (Authority): führt Schritte aus, vermittelt Tool‑Zugriffe, wendet Regeln an und protokolliert alles als Ereignisse.
Wichtig dabei: Agenten lösen keine Ausführung als Side‑Effect aus. Externe Effekte (z. B. Tool‑Calls, Datenabfragen, RAG‑Abrufe) passieren engine‑vermittelt.
Das Ergebnis ist ein System, das sich weniger wie „Chatbot“ anfühlt – und mehr wie ein laufender Workflow mit expliziten Schritten, Kontrollfluss und Audit‑Trail.
Was bedeutet das konkret? Jeder Lauf ist ein Event‑Stream
Cumulus speichert jeden relevanten Zustand als unveränderliche Events (append‑only). Beispiele:
Planung startet/endet, Plan wird vorgeschlagen und übernommen
Schritt startet/endet, Schritt scheitert mit Fehlerdetails
Nächste Aktion wird vorgeschlagen und (deterministisch) übernommen
Human‑in‑the‑loop wird angefordert, Feedback wird erfasst, Lauf wird fortgesetzt
Dadurch ist ein Lauf:
nachvollziehbar (Was ist wann passiert?)
replay‑fähig (State entsteht aus Event‑Replay, nicht aus „hidden state“)
auditierbar (Entscheidungen sind als Fakten protokolliert)
Wie ein Run abläuft
Man stellt eine Frage in natürlicher Sprache.
Das System analysiert Intent und plant einen Workflow (Schritte + Regeln).
Der Plan wird als Datenobjekt übernommen („Plan Adopted“) und als Snapshot gespeichert.
Die Engine führt Schritt für Schritt aus und streamt live Fortschritt.
Bei Fehlern greift ein sicherer, begrenzter Mechanismus:
Repair‑then‑Retry (begrenzt) oder
Human Intervention (Pause → Feedback → Resume/Replan)
Ein wichtiges Detail: Bei der Neuplanung setzt Cumulus eine klare Plan‑Epoch‑Grenze. Das verhindert, dass alte Outputs unkontrolliert in den neuen Plan „hineinleaken“.
Human‑in‑the‑loop ist kein Notnagel, sondern Design
Wenn Automatisierung bricht, darf sie nicht heimlich weiter „raten“. Cumulus macht Blocker sichtbar und steuerbar:
Der Lauf pausiert mit einem expliziten „HumanInterventionRequested“.
Ein Mensch liefert Feedback/Entscheidung.
Resume/Replan wird als Event protokolliert.
So bleibt auch die menschliche Entscheidung Teil der Nachvollziehbarkeit.
UI‑Highlights: Live‑Transparenz statt Black Box
Die Cumulus‑UI ist darauf ausgelegt, Runs nicht nur zu starten, sondern zu verstehen:
Live‑Streaming: Fortschritt als Event‑Timeline (WebSocket).
Workflow‑Diagramme: Planung und Ausführung als Diagramm (Mermaid).
Run‑Detail: komplette Ereignisfolge, Resume/End‑Kontrollen bei Blockern.
Editoren: Schritt‑Katalog und Agent‑Specs können angepasst werden (configuration‑first).
Typische Einsatzfälle
Cumulus passt besonders gut, wenn KI nicht „frei chatten“, sondern kontrolliert handeln soll:
Analytics‑Copilots, die Queries erzeugen und validieren müssen (z. B. KQL)
Data‑Quality‑Investigations als wiederholbare Runbooks
Support‑Workflows, bei denen Schritte und Entscheidungen nachvollziehbar sein müssen
Kurz-Demo: So sieht das in der Praxis aus
Ich habe eine kurze Übersichtsdemo aufgenommen, die genau diesen Ablauf zeigt: von der Frage über Planung und Ausführung bis zur Transparenz im Run‑Detail.
Projekt Cumulus Demo-Video:
Wie wir das liefern (Business Accelerator)
Cumulus ist nicht nur ein Code‑Repository – es ist ein Accelerator‑Ansatz, um in kurzer Zeit produktionsfähige agentische Workflows aufzusetzen:
typischerweise in 2–4 Wochen
mit 1–3 konkreten Workflows in Ihrer Umgebung
inklusive Observability/Audit‑Trail, Human‑Intervention‑Controls und Übergabe‑Doku
Nächster Schritt
Wenn Sie ein konkretes, „messy but valuable“ Problem haben (Analytics, Operations, Support), lassen Sie uns darüber sprechen.
Wir schauen uns gemeinsam den Workflow‑Kandidaten an und zeigen, wie er als gesteuerter, wiederholbarer Workflow in Cumulus aussieht.
to all customers, colleagues and friends of Wechsler Consulting! Let us all hope for more sanity, respect, empathy and kindness in our turbulent times.
We have a lot of interesting stuff coming up the next months. So stay tuned!
It was a great pleasure to talk with AVNET SILICA’s host Stefanie Heyduck about the benefits of Cloud-based data collection and analysis in R&D scenarios.
We discussed how to raise the potential of any file-based data by freeing it from its shackles using Cloud performance, functionality and scale. Getting rid of limiting file boundaries will expand your vision of the Universe.
“WE TALK IOT” certainly is one of the best IOT information sources currently available. Always at the pulse of time.
to all customers and friends of Wechsler Consulting!
May the new year brings less fear and destruction to the world, giving us strength and resources to tackle the real problems with prudence and innovation.