Projekt Cumulus – Agentic Workflows

Cumulus

Governed Agentic Workflows – nachvollziehbar, wiederholbar, produktionsfähig

Viele Teams erleben gerade dasselbe Muster: Ein KI‑Prototyp ist schnell gebaut – aber sobald daraus ein produktionsreifer Prozess werden soll, beginnen die harten Fragen.

  • Warum hat das System „das“ getan?
  • Wie kann ich Entscheidungen auditieren und später erklären?
  • Was passiert bei Fehlern – und wie verhindere ich Endlosschleifen?
  • Wie mache ich aus einem einmaligen Erfolg einen wiederholbaren Ablauf?

Cumulus ist unsere Antwort auf genau diese Lücke: eine Workflow‑Plattform, die agentische Fähigkeiten nutzbar macht – aber unter klarer, deterministischer Kontrolle.


Die Kernidee: Agenten schreiben vor – die Engine führt aus

Cumulus trennt bewusst zwei Verantwortlichkeiten:

  • Agenten (Authorship): schlagen Pläne, Zwischenergebnisse und optional nächste Aktionen vor.
  • Engine (Authority): führt Schritte aus, vermittelt Tool‑Zugriffe, wendet Regeln an und protokolliert alles als Ereignisse.

Wichtig dabei: Agenten lösen keine Ausführung als Side‑Effect aus. Externe Effekte (z. B. Tool‑Calls, Datenabfragen, RAG‑Abrufe) passieren engine‑vermittelt.

Das Ergebnis ist ein System, das sich weniger wie „Chatbot“ anfühlt – und mehr wie ein laufender Workflow mit expliziten Schritten, Kontrollfluss und Audit‑Trail.


Was bedeutet das konkret? Jeder Lauf ist ein Event‑Stream

Cumulus speichert jeden relevanten Zustand als unveränderliche Events (append‑only). Beispiele:

  • Planung startet/endet, Plan wird vorgeschlagen und übernommen
  • Schritt startet/endet, Schritt scheitert mit Fehlerdetails
  • Nächste Aktion wird vorgeschlagen und (deterministisch) übernommen
  • Human‑in‑the‑loop wird angefordert, Feedback wird erfasst, Lauf wird fortgesetzt

Dadurch ist ein Lauf:

  • nachvollziehbar (Was ist wann passiert?)
  • replay‑fähig (State entsteht aus Event‑Replay, nicht aus „hidden state“)
  • auditierbar (Entscheidungen sind als Fakten protokolliert)

Wie ein Run abläuft

  1. Man stellt eine Frage in natürlicher Sprache.
  2. Das System analysiert Intent und plant einen Workflow (Schritte + Regeln).
  3. Der Plan wird als Datenobjekt übernommen („Plan Adopted“) und als Snapshot gespeichert.
  4. Die Engine führt Schritt für Schritt aus und streamt live Fortschritt.
  5. Bei Fehlern greift ein sicherer, begrenzter Mechanismus:
    • Repair‑then‑Retry (begrenzt) oder
    • Human Intervention (Pause → Feedback → Resume/Replan)

Ein wichtiges Detail: Bei der Neuplanung setzt Cumulus eine klare Plan‑Epoch‑Grenze. Das verhindert, dass alte Outputs unkontrolliert in den neuen Plan „hineinleaken“.


Human‑in‑the‑loop ist kein Notnagel, sondern Design

Wenn Automatisierung bricht, darf sie nicht heimlich weiter „raten“. Cumulus macht Blocker sichtbar und steuerbar:

  • Der Lauf pausiert mit einem expliziten „HumanInterventionRequested“.
  • Ein Mensch liefert Feedback/Entscheidung.
  • Resume/Replan wird als Event protokolliert.

So bleibt auch die menschliche Entscheidung Teil der Nachvollziehbarkeit.


UI‑Highlights: Live‑Transparenz statt Black Box

Die Cumulus‑UI ist darauf ausgelegt, Runs nicht nur zu starten, sondern zu verstehen:

  • Live‑Streaming: Fortschritt als Event‑Timeline (WebSocket).
  • Workflow‑Diagramme: Planung und Ausführung als Diagramm (Mermaid).
  • Run‑Detail: komplette Ereignisfolge, Resume/End‑Kontrollen bei Blockern.
  • Editoren: Schritt‑Katalog und Agent‑Specs können angepasst werden (configuration‑first).

Typische Einsatzfälle

Cumulus passt besonders gut, wenn KI nicht „frei chatten“, sondern kontrolliert handeln soll:

  • Analytics‑Copilots, die Queries erzeugen und validieren müssen (z. B. KQL)
  • Data‑Quality‑Investigations als wiederholbare Runbooks
  • Operational Triage (Alert → Enrichment → Entscheidung)
  • Support‑Workflows, bei denen Schritte und Entscheidungen nachvollziehbar sein müssen

Kurz-Demo: So sieht das in der Praxis aus

Ich habe eine kurze Übersichtsdemo aufgenommen, die genau diesen Ablauf zeigt: von der Frage über Planung und Ausführung bis zur Transparenz im Run‑Detail.

  • Projekt Cumulus Demo-Video:

Wie wir das liefern (Business Accelerator)

Cumulus ist nicht nur ein Code‑Repository – es ist ein Accelerator‑Ansatz, um in kurzer Zeit produktionsfähige agentische Workflows aufzusetzen:

  • typischerweise in 2–4 Wochen
  • mit 1–3 konkreten Workflows in Ihrer Umgebung
  • inklusive Observability/Audit‑Trail, Human‑Intervention‑Controls und Übergabe‑Doku

Nächster Schritt

Wenn Sie ein konkretes, „messy but valuable“ Problem haben (Analytics, Operations, Support), lassen Sie uns darüber sprechen. Wir schauen uns gemeinsam den Workflow‑Kandidaten an und zeigen, wie er als gesteuerter, wiederholbarer Workflow in Cumulus aussieht.

Kontakt: info@wechsler-consulting.de

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